Die Pflegeleistungen nach dem SGB XI werden von Pflegebedürftigen in Anspruch genommen, die eine Pflegestufe haben und Sach- oder Kombinationsleistungen durch einen Pflegedienst erbringen lassen. Die zu erbringenden Tätigkeiten sind in Leistungskomplexe eingeteilt und umfassen z. B.: Körperpflege, Ernährung, Betten und Lagern, Hauswirtschaft, Einkauf usw. Pflegebedürftige, die anstelle der häuslichen Pflege ein Pflegegeld beantragen, müssen in regelmäßigen Abständen eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit durch eine geeignete Pflegeeinrichtung abrufen. Wir bieten diese Beratungsbesuche an, die der Sicherstellung und Überwachung der Qualität der Pflege durch Angehörige dient. Durch unsere Beratung und Hilfestellung können wir helfen, einer Überforderung der pflegenden Personen vorzubeugen.Neben den o. g. Leistungen erbringen wir auch zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI (Pflegeleistungsergänzungsgesetz).
Anpruchnehmer sind Pflegebedürftige mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen, demenzbedingten Fähigkeitsstörungen und anderen Erkrankungen des Nervensystems. Je nach Gesundheitszustand der Patienten erbringen wir die unterschiedlichsten Leistungen, wie z. B. Gedächtnistraining, Vorlesen von Zeitungen oder Büchern, Rollstuhlausfahrten, Spaziergänge, gemeinsames Rätseln, Familienfotos anschauen, um Erinnerungen an vergangene Zeiten zu aktivieren uvm. Diese Angebote werden von den Patienten, aber auch von den Angehörigen, dankbar angenommen. Finanziert werden können diese Leistungen bei Vorliegen der entprechenden Voraussetzungen durch die Pflegekasse.